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Tageshöhepunkte oder Ärgernisse
Rottweiler totgefahren und geflüchtet
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde

Beim obigen Zeitungsbericht handelte es sich um unsere geliebte Mara. Sie wurde am Sonntag Nachmittag von einem unbekannten Lenker mutwillig getötet. Die Bergstrecke ist an der Stelle, an der das Unglück passiert ist, sehr übersichtlich (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 30 km/h). Der Lenker hatte zuerst angehalten und meiner Mutter und Mara beim Spiel zugeschaut.
Als Mara im Spiel in Richtung Strasse lief, ist der Lenker angefahren und als sie sich auf der Strasse befand, hat er Gas gegeben und den Hund umgefahren. Bekanntlich ist ein ausgewachsener Rottweiler relativ gross, auch die Lichtverhältnisse waren gut, also war es nicht möglich, dass der Lenker Mara nicht gesehen hat. Die 4-jährige Mara brachte sportliche 40 kg auf die Waage, also muss der Lenker den Aufprall, auch wenn dieser mit geringer Geschwindigkeit erfolgt ist, gemerkt haben. Dafür spricht auch, dass er mit hoher Geschwindigkeit geflohen ist. Mara wurde ein paar Meter weiter in die Wiese geschleudert und ist an Ort und Stelle an ihren Verletzungen erlegen. Ein Arzt, der mit seinem Bike bergwärts fuhr, konnte nur noch den Tod feststellen, jegliche Hilfe kam zu spät.

Vom Lenker wissen wir, dass er einen silberfarbenen Kombi fährt (vermutlich VW Polo oder Golf), mehr konnten leider auch unsere Zeugen nicht erkennen, das ganze ging sehr schnell. Wir sind uns bewusst, dass dies sehr wenige Angaben sind, trotzdem bitte ich Euch, dieses MAIL AN EURE FREUNDE UND BEKANNTEN WEITERZULEITEN, denn wer weiss, vielleicht fällt jemandem ein Auto auf oder kennt einen Hundehasser, auf den die Beschreibung und dieses Verhalten zutreffen könnte. Wir wissen, dass es Mara auch nicht mehr ins Leben zurückholen kann, aber dennoch wäre es eine Genugtuung für uns, wenn dieser Mörder wenigstens rechtlich belangt werden würde. Hinweise können direkt bei der Kapo Glarus angegeben werden (Tel. 055 645 66 66, Herr Mähr bearbeitet den Fall).

Ich danke Euch für Eure Mithilfe!

Lieber Gruss
Diana
Seminar Verhaltensmodifikation / Verhaltensprobleme
Perfektes Wochenende mit top motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wieder einmal ist es Harry Meister gelungen ein trockenes Thema in die Praxis umzusetzen und den Interessierten nahe zu bringen. Erstaunlich wie schnell Lebewesen und besonders Hunde ihr Verhalten verändern, wenn sie die Möglichkeit dazu haben, um zu lernen. Ebenso faszinierend ist die oft unbedachte Reaktion der Hundehalter in schwierigen Situationen.

Mit Video, klaren Anleitungen und ganz einfachen Handhabungen zeigte Harry auf, wie sich Verhalten verändert und plötzlich zum Vorteil aller Beteiligten auswirkt. Natürlich konnten nicht alle Probleme lupenrein erarbeitet werden, aber alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nun einen neuen Blick für das Wesentliche. Mit Übung und Sachkenntnis können die Meisten nun ihre Macken reflektieren und positiv verändern.

Alle waren sich einig, dass nun unbedingt ein erweitertes Seminar folgen muss, um die praktischen Arbeiten intensivieren zu können. Alltag-Sicherheit und klares Handling muss eingeübt werden. Bis dahin sind Wissen und Technik die Begleiter der Seminarteilnehmer geworden. Wir freuen uns auf Teil zwei
Seminar ZOS
Genial !
War das Fazit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer über dieses Seminar. Selbst Hunde die keine Spielfreude oder soziale Bindung zum Hundeführer hatten, zeigten beachtliche Erfolge. Innerhalb zweier Tage suchten die Hunde ihre konditionierten Gegenstände mit viel Freude und einer unglaublichen Genauigkeit.

Unbestritten mussten selbst Profis zugeben, dass ZOS eine Premium Sucharbeit ist die seinesgleichen sucht. Hektische, aggressive oder unmotivierte Hunde konzentrierten sich plötzlich und arbeiteten "auf den Punkt" genau. Herrlich

Vorsicht !!
ZOS ist ein Virus.... einmal davon besessen, lässt er dich nicht mehr los.
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Schöne Geschichte einer Rottweiler-Dame
Behördliche Massnahmen, öffentlicher Druck und glückliche Umstände führten dazu, dass eine hübsche Rottweiler Dame, nennen wir sie Isa, bei mir gelandet ist. Voller Sorge und Respekt führte ich Isa in das soziale Umfeld ein und hoffte das sie wieder Vertrauen in die Menschen gewinnen kann.
Tägliche Trainingseinheiten, menschliche Zuwendung und zielgerichtete Auslastung machte das Unmögliche - Möglich. Isa fasste Vertrauen, strahlte mit ihren fröhlichen Augen und entwickelte sich zu einen super lieben, ausgeglichenen und anhänglichen Rottweilerhündin. In der ganzen Zeit meiner Obhut zeigte Isa nie aggressives Verhalten, oder versuchte meinen Führanspruch in Frage zu stellen. Hausstandsregeln und tägliche Rituale nahm sie gerne an und entwickelte sich zu einem prächtigen Sozialpartner.
Heute konnte ich Isa, mit gutem Gewissen und viel Wehmut, an ein befreundetes Ehepaar vermitteln. Sie hatten zuvor einen Rottweilerrüden, welcher vor kurzem verstarb. Nach kurzer Probezeit eroberte Isa die Herzen der Eheleute und sie würden Isa um kein Geld der Welt wieder hergeben.
Diese Geschichte berührt mich sehr, nicht nur das Isa wieder einen vertrauenswürdigen Lebensplatz hat, auch die neue Lebensenergie die das Ehepaar daraus schöpft. Was uns so ein Wesen, richtig verstanden und geführt, alles gibt ist mit keinem Geld der Welt aufwertbar. Danke Isa das ich dich ein Stück auf deinem Lebensweg begleiten und von dir lernen durfte. Du wirst in meinem Herzen immer einen besonderen Platz einnehmen.
Die spinnen die Freiburger
Neue Gesetze zur Hundehaltung überschlagen sich zur Zeit an Unsinnigkeiten und massloser Inkompetenz. Je länger je mehr glaube ich nicht mehr an eine vernünftige Lösung in der Schweiz.
Da lauern die Götter in Weiss und behaupten sie seien die Einzigen mit entsprechnder Bildung, um die möglicherweise auffälligen Hunde abzuklären. Beraten in ihrem Übereifer die Behörden mit den wildesten Annahmen und hoffen so ein zusätzliches Betätigungsfeld öffnen zu können. Könnte ich ja noch irgenwie verstehen, denn viele studierte Tierärzte würden mit eigener Praxis nie überleben.
Trotzdem frage ich mich immer wieder, wie es den sein kann, dass viele hundert Übungsleiter aus Vereinen, kynologisch sehr gut geschulte Fachkräfte oder praxisorientierte Berufs-Hundetrainer einfach übergangen werden. Studiert ein normal veranlagter, mit durchschnittlicher Schulbildung ausgestatteter Normalo, das neue Hundegesetz aus dem Kanton Freiburg, muss er an der Vernunft mehr als nur zweifeln.
Ein Schlag ins Gesicht von all denen die sich tausende von Stunden bei jedem Wetter auf den Übungsplatz stellten, oder stellen. Ob SKG oder Certodog, ob Baumann oder Meister, nichts wird anerkannt und als inkompetent dargestellt. So eine Frechheit und diese masslose Arroganz, es ist kaum zu glauben.

Ich schlage vor, dass sich alle Hundetrainer, Übungsleiter, Welpenspiel-Leiterinnen und Leiter, Lernspaziergängerinnen und sonstige dem Hundewesen Verschriebene, sofort zurückziehen und nirgends mehr einen Finger rühren. Keine Beratungen mehr durchführen und keine praxisorientierte Hundeausbildungen mehr anbeiten. Wäre mal gespannt wie dann die Behörden und (Verhaltens)Tierärzte all die Hundehalter auffangen und ihre Hunde erziehen helfen. Schliesslich sind ja nur sie kompetent und haben Ahnung von Verhalten und Erziehung.
125 Jahre organisierte Kynologie, 125 Jahre Hundezucht und Hundeerzeihung auf einem sehr hohen Niveau, gilt nichts gemessen am Akademischen Titel von Studienabgänger. Da wäre ich ja mal gespannt.
Seminar Angst Aggression mit Th. Baumann
Wieder einmal haben Thomas und Ina Baumann ihr ganzes Können preisgegeben und die Teilnehmer am Angst-Aggessions Seminar kompetent, freundlich sowie mit dem nötigen Nachdruck zu einem neuen Weg verholfen.
Seminare in dieser Güte und Klasse sind eher selten im kynologischen Markt zu finden. Angst erfüllt und total Unsicher stellen die zahlreichen Teilnehmer am Samstag, ihre Problem-Hunde vor und hoffen Thomas könne ihnen aus dem Elend helfen.
Bereits vier Tage danach kreuzen die Hunde, kompetent geführt und mit einer Seelenruhe aneinander vorbei. Es ist schon erstaulich wie schnell Hunde lernen und wie oft hilflos wir Menschen agieren. Bleibt zu hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr Thomas und Ina in die Schweiz holen können. Es lohnt sich allemal und erfreut nicht nur mich die vielen glücklichen Kunden beobachten zu können.
Kranke Schweizer Hundewelt
Da fahre ich mit meinen Hunden am Fahrrad in der freien Natur und erfreue mich über die wunderbaren, ausgeglichenen Rassehunde und plötzlich rast uns ein unerzogener turbo Jungspund von einem Hund genau vor die Räder, resp. Füsse. Nicht das uns dies all zu sehr aufgeregt hätte, aber der ...ach so liebe Hund... kläffte uns dermassen ungehalten an, dass wir in ersten Moment gar nicht wussten wie uns geschah.
Meine Hündin reagierte als erste und machte dem frechen Provokateur klar was sie von seinem Auftritt hält. In sauberer Hundemanier fetzte sie auf den Kerl zu, butterte ihn runter und zeigte deutlich das solches Verhalten nicht tolerierbar ist. Erschocken jaulte der Junghund um sein Leben und leistete anfänglich erheblichen Widerstand. Aika hingegen verstand es genau, wie sie sich noch deutlicher machen musste. Vehement und glockenklar drückte sie den Jungspund unter sich und fixierte solange, bis der unerzogene Bengel wusste wie Hund sich zu benehmen hat. Kleinlaut, blieb er einen Moment liegen und lief dann mit eingezogenem Schwanz zurück zu seinem Frauchen. Die bemerkte unterdessen, dass ihr Liebling in Not war und eilte aus über 300 meter hocherregt heran. Ausser Athem kreischte die Dame etwas von Kampfhunden und meiner Frechheit mit solchen Hunden überhaupt in öffentlichen Bereichen Rad zu fahren. Wie von Sinnen ereiferte sie sich über meine gefährlichen Hunde und war kaum zur Ruhe zu kriegen.
Nach einer kurzen Weile gelang es mir dann doch die Dame dahin zu bewegen, ihren armen Hund zu untersuchen. Könnte ja sein, dass er sich eine Schramme zugezogen hat. Aika war ja nicht sehr zimperlich... Nichts, der liebe Junghund hatte.... gottseidank.... Nichts. Ausser, etwas gelernt, auf hündisch saubere Art und Weise. So rast keiner auf fremde Hunde zu und blufft sie an. Das kann ins Auge gehen.
Das Ende der Geschichte; Frau ..zutodeerschrocken... steuerte den nächsten Polizeiposten an und erstattete Anzeige gegen mich und meine Kampfhunde. Vielen Dank, kann mir bei leibe nichts besseres Vorstellen als unverschuldet in die Mühlen der Behörden zu geraten. Schliesslich sind es ja Rottweiler-Kampfhunde, ob lieb und erzogen interessiert niemand. Oder ob der Andere den Streit ..vom Zaun brach.. genausowenig. Rottweiler sind Bestien und gehören eingeschläfert. Damit unerzogene, unbeaufsichtigte und nicht abrufbare Turbofamilenhunde weiterhin ihr Unwesen treiben können. Hoffe nur das sich diese verkehrte Hundewelt bald ändern wird. Weil so schaden wir uns auf Dauer selber mehr als uns und unseren Hunden lieb ist.
Normal veranlagter Dobi als Problemfall
Es ist schon erstaulich wie sich die Zeiten geändert haben. Früher konnte der Gebrauchshund nie triebig genug sein. Erst wenn er wie ein Irrer getobt und gebissen hat, war er ein guter Hund.
Heute sind ganz normal veranlagte Hunde bereits problematisch. So gesehen an einem Fall in meiner Kundschaft. Die Besitzer halten einen Dobermann resp. eine Doberfrau die mir als Problemfall geschildert wurde. Natürlich wollte ich diesen Hund sehen und überprüfen.
Schon als der Hund aus dem Auto gestiegen war, konnte man gut erkennen, dass der Hund sehr agil und temperamentvoll ist. Die ganze Anamnese zeigte einen sehr gut veranlagten Rassehund mit ausgeprägten Triebanlagen. Leider wurden die Anlagen nie gefördert oder in die richtigen Bahnen gelenkt.
Nach kurzer Einweisung und korrektem Handling zeigte der Hund tolle Arbeitsbereitschaft und normales Umweltverhalten. Das diese Führstukturen anfänglich etwas Mühe bereiten und sich der Hundeführer unheimlich konzentrieren muss, liegt im Sinne der Sache. Es kann ja nicht sein, dass sich der Hund 100 prozentig konzentrieren muss und der Halter kann nur so in den Tag hineinträumen. Da hat er sich definitiv den falschen Hund zugelegt.
Ich denke das ist genau der Punkt. Viele Hundehalter hätten weniger Probleme, wenn sie sich vor dem Hundekauf Gedanken machen und sich informieren würden. Ein Hund will, nein muss seinen Anlagen entsprechend ausgelastet und gearbeitet werden. Ansonsten sich Ventile öffnen die wir nie gewollt haben und Probleme mit sich führen.
Diensthundetraining
Anlässlich der Polizeihundeausbildung arbeiteten wir in sehr hohen Trieblagen die Unterordnung. Es war für mich wieder einmal herrlich zu sehen wie schnell die Hunde lernen und zu was sie fähig sind.
Auch die Polizeihundeführer erfreuten sich an ihrem besten Freund und gaben ihr Bestes. Danke Jungs und Mädels, so macht die harte Arbeit im Schutzdienst Spass.